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White Oothu
Der weiße Tee wird ursprünglich in China hergestellt, heute zunehmend
auch schon in Indien. Es werden junge, noch mit weißem Flaum bedeckte Triebe des
China-Teestrauches gepflückt. Es sind also nicht die ganzen Teeblätter
weiß, sondern es ist wie eine feine, weiße Behaarung, die auf den
entweder noch ungeöffneten
Knospen oder auf einzelnen noch nicht ganz entfalteten Blättern ist.
Nur bei Pflückungen am Anfang des Frühlings tragen die Knospen die noch
sehr feine Behaarung, die charakteristisch für den weißen Tee ist.
Die Verarbeitung ist entweder ein schonendes Vortrocknen in der Sonne
über acht bis zehn Stunden mit einer anschließenden Endtrocknung bei 30
bis 40°C oder man läßt den Tee erst im Schatten anwelken um ihn dann unter
starker Sonne Endzutrocknen.
Dabei werden die Zellen in den Teeblättern nicht
beschädigt. Es gibt auch Röstungen in verschiedenen Stufen und mit
verschiedenen Temperaturen. Dabei kommt es natürlich zu keiner
Fermentation.
Der weiße Tee darf ruhig etwas länger als andere
unfermentierte Teesorten ziehen ohne daß der Geschmack Schaden leidet. Er
zaubert eine reine, hellgelbe bis gelbe Tasse mit einem leichten,
duftigen, blumig-süßlichen Aroma. Purer exotischer Genuß! Die Dosierung
können Sie nicht über das Teelöffelmaß vornehmen, da es ein sehr
voluminöser Blatt-Tee ist, Sie sollten ihn schon wiegen oder über ein
gutes Augenmaß verfügen.
In Asien ist er einer der Raritäten, ein naturreiner Teegenuß der
allerhöchsten Güte!
Durch den Vergärungsprozess mit dem Kombucha-Pilz entsteht ein exquisites
Getränk, das seinesgleichen sucht! Es ist erfrischend, perlig und
unverkennbar im Geschmack, der deutlich den "White Oothu" erkennen läßt. |