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Wenn Sie schon bei meinen
Kräuterrezepten waren und so richtig Lust aufs Kräutersammeln bekommen
haben, finden Sie hier Informationen über die wichtigsten Kräuter, die
traditionell mit dem Kombucha-Ansatz verwendet werden. Aber auch, wenn Sie
nur an Informationen über einige wichtige Kräuter interessiert sind, werden Sie hier gewiß
fündig. Diese Auflistung soll keinen Anspruch auf Vollständigkeit haben,
da es unendlich viele Kräuter gibt, die man sammeln kann. Leider kann man
aber nicht alle Kräuter
im Kombucha-Ansatz
verwenden, oder dies nur
bedingt, deshalb habe ich mich hier ausschließlich nur auf die Kräuter
konzentriert, die auch in traditionellen Rezepturen vorkommen und zu denen
gesicherte, positive Erfahrungswerte vorliegen. Möchten Sie andere
Kräuter, die Sie bevorzugen, dem Kombucha-Ansatz beifügen, können Sie dies
auch tun, allerdings immer mit dem Gedanken, sich hier auf ein
Experimentierfeld zu begeben, da Sie nie ganz genau wissen, inwieweit der
Kombucha-Pilz sich durch die Kräuterwirkstoffe, v. A.
ätherische Öle,
in seiner Symbiose verändert, also nach einigen Ansätzen nicht mehr
derselbe ist wie vorher, schlimmstenfalls eingeht. Deshalb sollten Sie bei solchen "Experimenten" immer einen
Original-Kombucha in Reserve haben, um auf diesen notfalls
zurückgreifen zu können... Am einfachsten und bequemsten
ist es, die gewünschten Kräuter in einem Reformhaus oder in einer Apotheke zu bestellen, wobei Sie
sich aber nicht über die Apothekenpreise wundern brauchen. Wichtig hierbei
ist aber auch die rechte Jahreszeit zu beachten, um nicht Kräuter aus dem
letzten Jahr zu bekommen und, daß die Kräuter aus biologisch-ökologischem
Anbau stammen. Für viele, die in einer (Groß-) Stadt oder deren
Einzugsgebiet leben ist dies auf jeden Fall die sinnvollere Lösung, besser
als sich Schadstoffbelastete Kräuter zu sammeln. Nicht jeder hat eben die
Möglichkeit in (weitestgehend) unbelasteter, freier Natur zu sammeln...
Auch ist es ja kein "muß", also keine Notwendigkeit Kräuter dem
Kombucha-Ansatz beizugeben, schon bereits mit einem ganz normalen
Tee-Ansatz bekommen Sie ein hervorragendes Kombucha-Getränk. Für alle jene
aber, die ein wenig mehr wollen, sind diese Kräuterseiten entstanden,
vielleicht mit ein paar Tipps und Anregungen, die Sie noch nicht kennen. Wollen Sie selber Kräuter
sammeln, so sollten Sie ausschließlich diejenigen sammeln, die Sie absolut
sicher selbst bestimmen können und wo Sie jede Verwechslung mit Sicherheit
ausschließen können! Andernfalls gehen Sie ein gesundheitliches Risiko
ein, es ist wie mit den Pilzen: es gibt auch giftige! Vollkommen klar, daß wir im
Winter keine Kräuter sammeln, jedenfalls nicht die hier angesprochenen,
allerdings werden auch nicht alle Kräuter zur selben Zeit, auch nicht alle
im Frühjahr zum selben Zeitpunkt gesammelt. Dies ist eben von Kraut zu
Kraut verschieden. Die meisten hier angesprochenen Kräuter sollten Sie
schon im zeitigen Frühjahr sammeln, wenn die ersten zarten Triebe und
Blätter erscheinen, denn diese sind am gehaltvollsten, am
energiereichsten, haben die höchsten Wirkstoffkonzentrationen und die
meisten Vitamine. Sie stehen im vollen Saft und haben alle Kraft der
Natur. Vor allem Blätter, die Sie viel später, z. B. erst im Spätsommer
sammeln, sind alt, holzig, verbraucht und haben längst nicht die Energie
wie junge und frische Blätter. Andere Kräuter, wie z. B. die, wo nur die
Blüten oder Blütenblätter genutzt werden, sammeln Sie eben zu ihrer
jeweiligen Blütezeit, hier auch nicht zum Ende der Blüte, sondern in der
ersten Phase der vollen Blüte, bei Sonnenschein. ist bei den meisten
Blatt-Kräutern der zeitige Vormittag, nach Sonnenaufgang, wenn der Tau
bereits von den Blättern abgetrocknet ist, bei Blüten der späte Vormittag,
wenn die Blüten voll aufgegangen sind und die Sonne scheint. Der Vormittag bis zum höchsten
Stand der Sonne ist "zunehmendes Yang", also die zunehmende Phase der
Sonnenstrahlungskraft, die in den Pflanzen gespeichert wird. Bis zum
Mittag, also dem höchsten Stand der Sonne, sollten Sie spätestens mit dem
Sammeln fertig sein, da danach die Kraft des "zunehmenden Yin" und
gleichzeitig "abnehmenden Yang", also die abnehmende Phase der
Sonnenstrahlungskraft vorherrscht. Außerdem kann das Kräutersammeln früh
morgens eine meditative Übung sein: ist es nicht herrlich, ganz früh zum
Sonnenaufgang los zu wandern, diesen in allen seine Farbnuancen in sich
aufzunehmen und sich dann den Kräutern zu widmen? Eigentlich ganz klar, wir
wollen Kräuter zum Trocknen sammeln, also werden wir kaum auf die Idee
kommen, die Kräuter während oder nach einem Regenschauer/ -tag zu sammeln,
da sie dann pitschnass sind...
Alte Bauernregel: Alles was
über der Erde wächst sammle bei zunehmendem Mond, also zwischen Neumond
und Vollmond, alles was unter der Erde
wächst sammle bei abnehmendem Mond, also zwischen Vollmond und Neumond! Wie viel Sie an Kräutern
sammeln, richtet sich grundsätzlich nach Ihrem Bedarf. Wenn Sie noch nie
Kräuter gesammelt haben, so haben Sie natürlich auch noch keine
Erfahrungswerte, wie viel Sie tatsächlich auch verbrauchen. Nach einigen
Jahren Erfahrung bekommen Sie aber "ein Händchen" dafür, wissen genau wie
viel Sie brauchen. Anfangs neigt man immer leicht dazu, zu viel zu
sammeln, denn natürlich gehen die gesammelten Kräuter ein, sie verlieren
beim Trocknen extrem an Gewicht und Masse, rechnen Sie mal Trockenmasse
ein Zehntel bis ein Zwanzigstel von der Grünmasse, je nach Pflanzenart.
Wenn Sie nun wissen, wo Sie
die Kräuter finden und den richtigen Zeitpunkt gefunden haben, so
sollten Sie wirklich sehr zeitig unterwegs sein, denn je nach Kraut kann
das Sammeln schon ein wenig Zeit kosten. Gesammelt werden nur frische und gesunde
Blätter, Triebe und Blüten. Schwarze, braune, alte, angefressene Blätter
sind zu verwerfen. Wenn man ein gutes Auge für die Pflanzen hat, erkennt
man recht leicht wo etwas nicht stimmt. Ist z. B. ein Blatt leicht gerollt
oder gekrümmt, so ist es sicherlich von einem Schädling, einer Spinne,
Milbe, Blattlaus oder Ähnlichem befallen. Auch weißlicher Schleim unter
den Blättern weist darauf hin. Die Kräuter sollten nach
dem Schneiden noch mal aufgelockert und täglich mehrfach gewendet werden. Etwas
Platz brauchen Sie dafür schon auf Ihrer Terrasse oder Ihrem Balkon! Noch ein Tipp: Machen Sie sich keinen
Streß mit dem Kräutersammeln, betrachten Sie es bitte nicht als
"Arbeit"... Wie gesagt: es ja kein "muß", also keine Notwendigkeit
Kräuter dem Kombucha-Ansatz beizugeben, schon bereits mit einem ganz
normalen Tee-Ansatz bekommen Sie ein hervorragendes Kombucha-Getränk.
Gehen Sie entspannt und gelassen
in die Natur, genießen Sie den Tag, nehmen Sie die Kraft und Energie
der Sonne, der Jahreszeit und der Kräuter in sich auf, bewundern Sie
ihre Schönheit. Betrachten Sie die Kräuter doch als Geschenk, welches
Sie abholen... Mein Tipp: Sie brauchen einen guten
Kombucha-Teepilz für ein gutes
Kombucha-Getränk!
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